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Wie wichtig das Bett für gesunden Schlaf ist

Das richtige Bett für einen gesunden Schlaf

Ein gesunder und erholsamer Schlaf ist wichtig für Ihr Wohlbefinden, wenn das „falsche“ Bett im Schlafzimmer steht, sind Kopfschmerzen, Rückenschmerzen und Schlafstörungen die Folge. Doch was ist nun das richtige Bett? Beim Kauf müssen Sie auf einiges achten und hier sind ein paar Tipps, die die Kaufentscheidung wesentlich erleichtern.

Die Größe des Bettes

Wenn Sie sich nach einem neuen Bett umschauen, werden Sie schnell merken, dass die Größe, die Länge und die Breite bei ein vielen Modellen stark variiert. Bei dem Maßen werden immer die Matratzen-Maße angegeben, dazu kommt dann noch das eigentliche Bettgestell und das Kopfteil. Sie sollten also Ihr Schlafzimmer gut ausmessen, damit das Bett auch den passenden Platz findet. Der Mensch verbringt etwa ein Drittel seines Lebens im Bett, also sollte hier auch nicht gespart werden. Ihr Wohlbefinden wird erheblich gesteigert, wenn das Bett wirklich groß genug ist und Sie sich so richtig ausbreiten können. Sie sollten immer ein Bett wählen, das 20 cm größer ist, als Ihre Körpergröße. Optimal ist es, wenn gar 30 cm zugegeben werden.

Zu kurz darf das Bett auf keinen Fall sein, denn wenn Sie sich nicht ausstrecken können, die Beine ständig angewinkelt sind und die Füße am Fußteil anstoßen, ist ein erholsamer Schlaf praktisch unmöglich. Die Länge stellt aber heutzutage kein Problem mehr dar, als Standardmaß werden Betten mit zwei Metern Länge angeboten, es gibt jedoch auch Betten für große Menschen, 210 – 220 cm sind mühelos zu bekommen. Auch die Preisunterschiede sind nicht übermäßig groß, wenn Sie also ausreichend Platz haben, dann sollten Sie sich eher für ein langes Bett entscheiden. Natürlich spielt auch die Breites des Bettes eine Rolle, Singles sollten auf jeden Fall ein Bett mit 90 cm Breite haben. Für Paare sind natürlich wesentlich breitere Modelle erhältlich. Für Paare gelten folgende Maße:  Bett 180×200 mit Lattenrost und Matratze. Die Standardhöhe des Bettes beträgt 50 cm, das Aufstehen wird hier erleichtert. Es gibt natürlich auch niedrige Modelle, Futon-Betten zum Beispiel. Wenn Sie jedoch bereits unter Rückenbeschwerden leiden, sollten Sie ein Bett mit 50 cm Höhe wählen.

Matratzen und Lattenrost

Den Lattenrost gibt es in verschiedenen Ausführungen, die meisten Modelle sind manuell oder elektrisch verstellbar. Verstellbare Kopf- und Fußteile sind sehr sinnvoll, dadurch kann jeder seine optimale Liegeposition einstellen und der Schlafkomfort wird wesentlich erhöht. Lattenrost und Matratze müssen eine Einheit bilden, gegen ein altes Lattenrost kommt auch die beste Matratze nicht an. Besonderen Einfluss hat der Lattenrost auf die Schaum- oder Latex-Matratzen, bei Matratzen mit Federkern spielt er allerdings eine untergeordnete Rolle. Eine punktelastische Matratze ist natürlich sehr zu empfehlen, aber auch hier ist der Lattenrost wichtig. Natürlich müssen die Lattenroste eine gute Qualität besitzen und einwandfrei verarbeitet sein. Relativ neu sind die Teller-Lattenroste, statt Latten werden hier sogenannte Teller verarbeitet, die frei beweglich sind und sich optimal an den Körper anpassen.

 

Die Matratze muss natürlich in erster Linie bequem sein, aber sie muss auch die Wirbelsäule unterstützen und sich dem Körper anpassen. Es sind die verschiedensten Matratzen auf dem Markt, Federkernmatratzen, Kaltschaum-Matratzen, Latex-Matratzen oder Matratzen aus viscoelastischen Schaum. Letztere werden von Orthopäden besonders empfohlen, doch auch der Härtegrad muss berücksichtigt werden. Generell sollte der Härtegrad der Matratze so gewählt werden, dass eine große und schwere Person auf einer härteren Matratze liegt, für ein Leichtgewicht kann der kleinste Härtegrad gewählt werden.

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